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Über uns

Unsere Themen

Wofür wir uns in Tharandt und den Ortsteilen einsetzen und wo die Dinge gerade stehen.

Eigenständigkeit für Tharandt

Tharandt soll seine Geschicke auch in Zukunft selbst in der Hand behalten.

Worum es geht

Tharandt hat 5.372 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand Juni 2025) in sieben Ortsteilen auf gut 71 Quadratkilometern, zwischen der Großen Kreisstadt Freital und der Stadt Wilsdruff. In der Vergangenheit wurde gelegentlich gefordert, Tharandt einzugemeinden, um effizienter zu werden.

Tharandt hat sich als Bildungsstandort und als Naherholungsgebiet mit dem Tharandter Wald einen Namen gemacht. Das spricht aus unserer Sicht dafür, diesen Weg selbstbestimmt weiterzugehen.

Wofür wir stehen

  • Wir setzen uns für die Eigenständigkeit der Stadt Tharandt ein.
  • Eine kleinere Verwaltungseinheit schafft mehr Bürgernähe und eine eigene Entwicklung, ohne dass die Effizienz leidet.

Stadtfinanzen

Was sich Tharandt in den nächsten Jahren leisten kann, entscheidet der Doppelhaushalt 2027/2028.

Worum es geht

Fast jedes andere Thema auf dieser Seite hängt am Stadthaushalt. Schon der Doppelhaushalt 2025/2026 stand laut Vorlage der Verwaltung unter schwierigen Vorzeichen: rückläufige Steuererträge, gestiegene Kosten für Personal und Betrieb, ein zunächst fehlender Landeshaushalt und eine höhere Kreisumlage.

Die Grundsteuer zählt zu den wichtigsten Einnahmen der Stadt. Sie bleibt vollständig vor Ort und finanziert unter anderem Schulen, Kindereinrichtungen, Straßen, Spielplätze und die Vereinsförderung. Den Entwurf des Haushalts legt die Stadt öffentlich aus, und Einwohnerinnen und Einwohner können Einwendungen erheben.

Wofür wir stehen

  • Die Kassen sind leer. Deshalb müssen wir schlau handeln und alle Fördermöglichkeiten nutzen.
  • Vor allem zählt, was wirklich dringend ist: zuerst die Pflichtaufgaben und der Erhalt des Bestehenden.
  • Fördermittel allein sind kein Grund für ein Projekt. Auch ein gefördertes Vorhaben kostet Eigenmittel, und die fehlen dann bei den drängenden Problemen.
  • Investitionen mit Augenmaß, damit Schulden und Belastungen tragbar bleiben.

Unsere Freiwilligen Feuerwehren

Fünf Ortswehren, rund 140 Einsätze im Jahr. Am dringendsten ist der Standort Tharandt.

Worum es geht

Die Stadt Tharandt hat fünf Ortswehren. Sie retten, bergen, löschen und helfen, im Ehrenamt und oft unter Gefahren. Das lässt sich nicht genug würdigen. Der Brandschutzbedarfsplan zählt zwischen 99 und 177 Einsätze im Jahr, im Mittel 140.

Besonders schwierig ist die Lage beim Gerätehaus Tharandt. Der Plan beschreibt die Stellflächen als sehr beengt und nicht normgerecht, dem Unfallschutz könne nicht ausreichend Rechnung getragen werden. Es fehlen Park- und Übungsflächen, Pkw-Zufahrt und Alarmausfahrt sind nicht getrennt, und die Anfahrt führt durch eine Einbahnstraße. Das große Löschfahrzeug der Ortswehr stammt von 2003, seine Nutzungsdauer endet 2028.

Wofür wir stehen

  • Für uns steht der Standort Tharandt im Mittelpunkt: In der engen Ortslage ist eine gute Lösung schwierig, und der Sanierungsbedarf ist dringend.
  • Wir setzen uns für eine bestmögliche Ausstattung der Wehren ein, ausgerichtet am tatsächlichen Bedarf.
  • Wir unterstützen die Nachwuchsarbeit der Jugendwehren.

Kinderbetreuung in Tharandt

Gute Betreuung, die zu den Kinderzahlen und den Finanzen der Stadt passt.

Worum es geht

Die Brandschutzmängel im Kinderhaus Tharandt sind seit dem Gutachten von 2020 bekannt, seit Ende 2024 steht das Haus leer. Der Stadtrat beauftragte 2024 die nötigen Schritte für eine Sanierung und Fortführung als Kita. Gleichzeitig gingen die Kinderzahlen in Krippe und Kindergarten stark zurück, und der Umbau der Grundschule Kurort Hartha wurde deutlich teurer als geplant.

Für einen Krippenplatz mit 9 Stunden trägt die Stadt laut Abrechnung 2025 rund 820 € im Monat, das sind 58 % der Kosten. Beim Kindergarten sind es rund 148 €, beim Hort rund 22 €. Jede Entscheidung über Standorte und Plätze wirkt sich deshalb über Jahre auf den Haushalt und die Elternbeiträge aus.

Mehr dazu im Beitrag Kinderhaus Tharandt: Warum wir gern mehr sagen würden.

Wofür wir stehen

  • Wir wollen ein tragfähiges und finanzierbares Gesamtkonzept für Krippe, Kindergarten und Hort.
  • Bestehende Einrichtungen wollen wir möglichst erhalten und durch fundierte Entscheidungen verbessern.
  • Das Fachpersonal gehört in die Entscheidungen einbezogen.
  • Wir bedauern, dass das Kinderhaus nur noch nichtöffentlich beraten wird. Aus unserer Sicht gibt es dafür eigentlich keinen Grund, und wir wünschen uns, dass es wieder öffentlich beraten wird.

Abwasser: Grillenburg und Fördergersdorf

Kaum sichtbar, aber teuer und vorgeschrieben.

Worum es geht

Die Kläranlage Grillenburg stammt von 1993. Sie ist auf 1.200 Einwohnerwerte ausgelegt, wird aber nur mit rund 200 belastet. Sie muss erneuert werden, auch wegen der neuen Kommunalabwasserrichtlinie und weil davon die wasserrechtliche Genehmigung abhängt.

In Fördergersdorf soll das Abwasser künftig nach Tharandt übergeleitet werden, die dortige Kläranlage entfällt dann. Das hängt mit dem Kanal und der Sanierung der Fördergersdorfer Straße zusammen. Die Investitionsliste vom September 2026 nennt dafür zusammen rund 1,8 Mio. € in der mittelfristigen Planung.

Wofür wir stehen

  • Wir wollen eine Lösung, die zur tatsächlichen Auslastung passt und einfach zu betreiben ist.
  • Fördermittel müssen gesichert werden.
  • Die Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger denken wir immer mit.

Straßen, Gehwege und Anbindung

Sichere Wege in allen Ortsteilen und eine gute Anbindung der Stadt.

Worum es geht

Straßen und Gehwege merken die Menschen in jedem Ortsteil täglich. Viele Vorhaben hängen an Fördermitteln und an anderen Behörden wie dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und dem Landkreis, deshalb brauchen sie oft lange.

Dazu gehören neben den Bauvorhaben in Kurort Hartha und Grillenburg auch die Bushaltestellen in Pohrsdorf, deren Planung beauftragt ist, und die Fußgängerbrücke im Stadtpark.

Wofür wir stehen

  • Sichere Wege für Fußgänger und Schulkinder gehen vor, gerecht verteilt auf alle Ortsteile.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Tharandt auf dem A4-Wegweiser bleibt.

Tagungszentrum Schlossinsel Grillenburg

Der Bau hat begonnen. Die Stadt bleibt gefordert.

Worum es geht

Auf der Schlossinsel Grillenburg entsteht das Wissenschafts- und Tagungszentrum der TU Dresden. Dazu gehören die Sanierung des Jagdschlosses und ein Neubau. Für Grillenburg und die ganze Stadt verbinden sich damit Forschung, Veranstaltungen und wirtschaftliche Chancen.

Wofür wir stehen

  • Wir haben uns dafür eingesetzt, dass das Vorhaben umgesetzt wird.
  • Der Ball liegt jetzt bei der TU Dresden. Trotzdem wird rund um das Projekt auch für die Stadt noch viel zu tun bleiben, und das wollen wir begleiten.

Wind und Wärme

Die Energiewende erreicht den Tharandter Wald und jedes Haus in der Stadt.

Worum es geht

Windenergie: Der Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge legt fest, wo in der Region künftig Windräder stehen können. Sein Entwurf weist unter anderem das Vorranggebiet Nr. 90 im Tharandter Wald aus, dazu die Gebiete Nr. 52 und 53 im Bereich Herzogswalde und Grumbach.

Wärme: Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, bis zum 30. Juni 2028 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Er zeigt, wie Häuser künftig beheizt werden können, und ist für viele Eigentümerinnen und Eigentümer eine wichtige Orientierung.

Wofür wir stehen

  • Der Tharandter Wald ist Erholungsraum und prägt unsere Stadt.
  • Jeder Standort für Windenergie muss sorgfältig geprüft werden, und die Bürgerinnen und Bürger müssen beteiligt werden.
  • Die Wärmeplanung soll pragmatisch sein und Hauseigentümer zu nichts zwingen.

Unser Wahrzeichen: die Burgruine

Ein Stück Geschichte, das erhalten und zugänglich bleiben soll.

Worum es geht

Die Burgruine prägt das Stadtbild und bietet einen weiten Blick über Tharandt. Dass sie eine Zukunft hat, verdankt sie vor allem dem Burgen- und Geschichtsverein und der Unterstützung durch die Stadt.

Ein Mitglied der FWG hat durch eingeworbene Fördermittel maßgeblich dazu beigetragen, dass ein Konzept zur Wiederbelebung vorliegt. Die Burg bewahrt Geschichte, stärkt den Tourismus und das Gemeinschaftsgefühl.

Wofür wir stehen

  • Wir stehen für den Erhalt und die Pflege dieses kulturellen Erbes.
  • Wir bringen uns aktiv in ein tragfähiges Erhaltungs- und Entwicklungskonzept ein und werben dafür um Fördermittel.

Gewerbe im Stadtgebiet

Betriebe vor Ort brauchen verlässliche Ansprechpartner.

Worum es geht

Die Gewerbetreibenden sind das wirtschaftliche Rückgrat der Stadt und sichern Arbeitsplätze vor Ort. Für eine kleine Stadt ist die Wirtschaftsförderung nicht einfach. Umso wichtiger ist ein gutes Miteinander von Verwaltung, Betrieben und Räten.

Wofür wir stehen

  • Wir verstehen uns als Brücke zwischen den Gewerbetreibenden und der Stadtpolitik.
  • Wir tragen die Anliegen der Betriebe in den Stadtrat.
  • Tharandt soll für bestehende und neue Unternehmen ein attraktiver Standort bleiben.
  • Wir laden Gewerbetreibende zum regelmäßigen Austausch ein. Sprechen Sie uns an!

Tourismus und Erholung

Tharandt behutsam als Ausflugsziel weiterentwickeln.

Worum es geht

Der Tharandter Wald, die Burg und mehrere staatlich anerkannte Erholungsorte machen die Stadt zum beliebten Ziel. Davon leben auch viele Betriebe vor Ort. Gute Wege und Rastplätze nutzen Gästen und Einheimischen gleichermaßen.

Wofür wir stehen

  • Wir wollen Tharandt behutsam als Naherholungsgebiet weiterentwickeln.
  • Rastplätze, Schutzhütten, Wegweiser und Kneippanlagen sollen erhalten und gepflegt werden.
  • Wir fördern die Zusammenarbeit mit Gastronomie, Herbergen und Hotels.

Aktiv und sozial: unsere Vereine

Vereine halten die Ortsteile zusammen. Vielen Dank an alle Engagierten!

Worum es geht

Neu in Tharandt? Wo trifft man Gleichgesinnte und Freunde? In den vielen Vereinen im Stadtgebiet. Sie sind Ausdruck des Zusammenhalts und organisieren im Ehrenamt zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, die das Leben in den Ortschaften prägen.

Wofür wir stehen

  • Wir möchten die Vereinsarbeit und ihre Veranstaltungen auch künftig mit Mitteln der Stadt unterstützen.
  • Unser Augenmerk gilt auch dem Sport, wo Jung und Alt zusammen aktiv sind.

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